Reglement SCOTT Upland Enduro – Deutsche MTB Enduro Meisterschaft

Das Rennen ist offen für Lizenz- und Hobbyfahrer.

Meldungen der Teilnehmer

Die Anmeldung erfolgt online auf www.racement.com. Die Meldung muss in jedem Fall das Geburtsdatum enthalten.

Bei Teilnehmern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern bei der Anmeldung vorliegen und bei der Startnummernausgabe abgegeben werden. Ein entsprechendes Formular befindet sich auf der Webseite: www.racement.com

Die Übertragung/Weitergabe eines Startplatzes an Dritte ist grundsätzlich ausgeschlossen!

Deutsche MTB Enduro Meisterschaft - Teilnahmevoraussetzung

Die Deutsche Meisterschaft wird in zwei Kategorien gewertet:

  • Elite Men
  • Elite Women

Die Kategorie Elite Men setzt sich zusammen aus Teilnehmern mit einer deutschen Elite oder U23 Lizenz. Das Mindestalter zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft beträgt 17 Jahre.

Meldeschluss

Anmeldeschluss und Einzahlungsschluss ist am Dienstag vor dem Rennen.

Die Anmeldung wird erst mit dem Eingang des Startgeldes auf dem jeweiligen Konto gültig.

Bei Nichtteilnahme besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Startgeldes! Bei zu vielen Meldungen behalten sich die Veranstalter vor, die Anmeldung zu einem früheren Zeitpunkt zu schließen.

Startgebühren

Bei Anmeldungen bis zum Meldeschluss beträgt die Startgebühr 60,- Euro.

Bei Nachmeldungen beträgt die Startgebühr 70,- Euro, dies entspricht also einer Nachmeldegebühr von 10,- Euro.

Die Gebühren für den Transfer der Startgelder trägt in jedem Fall der Teilnehmer.

Bei der Startnummernausgabe wird ein Pfand in Höhe von 50,- Euro für den Transponder kassiert und nach dem Rennen gegen Abgabe des unbeschädigten Transponders rückerstattet.

Im Falle einer Liftbenutzung bzw. eines Shuttleservices kann der Veranstalter eine zusätzliche Transportpauschale verlangen.

Startnummern

Die Startnummern müssen vorn am Lenker angebracht und gut lesbar sein. Die zusätzlichen Rückennummern müssen während der Rennläufe am Rücken bzw. Rucksack befestigt sein. Sie dürfen nicht in Form und Größe verändert werden.

Die Startnummern werden für vorangemeldete Fahrer reserviert und aufsteigend nach dem letztjährigen Gesamtstand der Specialized-SRAM Enduro Series vergeben.

Es wird keine zusätzliche Werbung auf den Nummern geduldet.

Startberechtigung

Das Rennen ist für Lizenz- und Hobbyfahrer offen.

Startabstände

Die Startabstände bei den Wertungsprüfungen betragen mindestens 20 Sekunden.

Startreihenfolge

Die Startzeiten werden mindestens eine Stunde vor Rennbeginn vom ausrichtenden Veranstalter kommuniziert.

Die vor Ort ausgehängten Startzeiten sind verbindlich, bei Verschiebungen oder Unterbrechungen des Rennverlaufes wird die Reihenfolge der Startliste eingehalten.

Die Startreihenfolge richtet sich nach dem letztjährigen Gesamtstand der Specialized-SRAM Enduro Series.

Klasseneinteilung

Klasse Jahrgang
Elite Men: ab 1998
Elite Women: ab 2000
Pro Masters: ab 1987
Open Men: ab 1998
Open Women: ab 2000
Open Junior male: ab 1999 - 2002

Die Teilnehmer der Klasse Men und Women können sich während des Anmeldeprozesses selbst in die Elite oder Open Kategorie eintragen. Voraussetzung für die Elite Men, Elite Women und Pro Masters Kategorie ist eine UCI-Lizenz. Die Open Kategorie ist sowohl für lizenzierte als auch für nichtlizenzierte Fahrer offen.

Strecke

Die Strecke wird bei der Startnummernausgabe bekannt gegeben. Jeder Teilnehmer erhält eine Karte mit dem Streckenverlauf. Zusätzlich ist die Strecke mit Absperrband, Torfahnen oder ähnlichem markiert. Auf den Transferetappen erfolgt die Markierung mit Richtungspfeilen. Wer auf den Wertungsprüfungen die Strecke verlässt, muss an der gleichen Stelle wieder auf sie zurückkehren.

Die vorgegebene Streckenführung muss komplett an einem Stück absolviert werden. Ein Verlassen des Streckenverlaufs sowohl in den Wertungsprüfungen als auch auf den Transferetappen ist nicht erlaubt. Nicht zur Streckenführung zählende Wege und Straßen dürfen nicht benutzt werden, außer in Notsituationen. Fahrer, die nach einer Hilfeleistung das Rennen fortsetzen wollen, können eine Wertungsprüfung wiederholen.

Die Strecke kann für die Klassen Open Men, Open Women und Open Junior angepasst werden und weniger Wertungsprüfungen als für die Klassen Elite Men, Elite Women und Pro Masters beinhalten.

Streckenbesichtigung

Die Teilnehmer dürfen vor dem Wettbewerb die Strecke nur zu der im Zeitplan veröffentlichten Besichtigungszeit befahren und zu dieser Zeit die jeweiligen Wertungsprüfungen besichtigen.

Wertungsmodus

Die einzelnen Zeiten der Wertungsprüfungen werden addiert. Alle Transferetappen werden neutralisiert. Im Endergebnis erscheint nur, wer alle Etappen absolviert, die Zielwertung erreicht und die volle Distanz aus eigener Kraft innerhalb des Zeitlimits zurückgelegt hat.

Bei Zeitgleichstand wird das Ergebnis der Königsetappe herangezogen. Diese ist die letzte Wertungsprüfung, außer es wird vor Start des Rennens anders festgelegt.

Im Falle eines Prologes am Vortag, der als erste Wertungsprüfung in das Ergebnis eingeht, ist die Teilnahme nicht verpflichtend. Nichtteilnehmende Fahrer bzw. Fahrer, deren Zeit mehr als 100 % langsamer (also über 200 %) als die Bestzeit ihrer Klasse ist, werden mit der doppelten Bestzeit gewertet.

Zeitmessung

Speziell für dieses Format wird ein Zeitnahmesystem eingesetzt, wobei jeder Teilnehmer einen Transponder mit sich führt, auf den jeweils am Anfang und am Ende einer Wertungsprüfung ein Zeitsignal geschrieben wird. Beim Passieren der Zeitmessung ertönt ein akustisches Signal und zusätzlich leuchtet eine Diode am Transponder.

Der Transponder wird bei der Startnummernausgabe ausgehändigt und ist am Oberrohr mit der dazugehörigen Halterung zu befestigen.

Direkt im Ziel wird der Transponder gegen Pfandrückgabe zur Ergebniserstellung abgegeben. Bei Verlust des Transponders wird der Teilnehmer nicht gewertet und der Pfand wird einbehalten.

Zielschluss

Beim offiziellen Start wird ein Zielschluss kommuniziert. Bis zu dieser angegebenen Zeit müssen die Teilnehmer das Ziel erreicht haben, um gewertet zu werden.

Kontrollstellen

Der Ausrichter kann Kontrollstellen einrichten, die jeder Teilnehmer bis zu einer jeweilig bekanntgegebenen Zeit passieren muss. Sofern der Teilnehmer diese Kontrollstelle erst nach der für ihn vorgegebenen Zeit erreicht, kann er von der Rennleitung aus dem Rennen genommen werden, bzw. anderweitig sanktioniert werden.

Die Kontrollstellen können sowohl an den einzelnen Stages als auch an anderen Stellen der Strecke installiert werden.

Der Veranstalter kann vor oder auch während des Rennens Korrekturzeiten bekanntgeben. Diese Korrekturzeit ist entsprechend auf die jeweilige Zeit anzuwenden, die dem Teilnehmer als maximale Zeit der Durchfahrtskontrolle/des Zielschlusses angegeben wurde.

Weiterhin können ohne vorherige Ankündigung Fair Play Checks (Durchfahrtskontrolle ohne Zeitkontrolle) eingerichtet sein, um das Fahren mit Helm, die Streckeneinhaltung etc. zu überprüfen.

Siegerehrung

Die besten drei jeder Klasse werden ca. 30 Minuten nach Rennende geehrt. Eine nachträgliche Ausgabe von Pokalen, Preisgeld und Sachpreisen ist ausgeschlossen.

Preisgeld

Das Preisgeld wird direkt im Anschluss an die Siegerehrung im Organisationsbüro ausgezahlt und muss persönlich unter Vorlage eines Ausweises abgeholt werden.

Eine nachträgliche Auszahlung ist ausgeschlossen.

Schutzausrüstung

Alle Teilnehmer müssen während des gesamten Wettbewerbs einen Helm und Knieschützer tragen. In den Wertungsprüfungen muss ein Vollvisierhelm und Knieschützer getragen werden. Zusätzlich wird in den Wertungsprüfungen das Tragen von Rücken- und Ellbogenprotektoren empfohlen.

Bei Nichteinhaltung erfolgt die sofortige Disqualifikation. Der Veranstalter ist verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften der Schutzbekleidung. Es ist ihm möglich, die Vorschriften zur Protektorenregelung zu erweitern.

Technischer Zustand der Sportgeräte, Ausrüstung und Bekleidung

Jeder Teilnehmer ist für den einwandfreien Zustand seines eingesetzten Materials am Fahrrad und seiner Schutzbekleidung selbst verantwortlich. Es darf nur Material verwendet werden, welches für diese Belastung ausgelegt ist. Der Zustand, die Qualität und die Konzeption bzw. Konstruktion darf keine Gefahr für den Teilnehmer oder Dritte darstellen. Die Schutzbekleidung muss ein Prüfsiegel einer international anerkannten Prüfstelleenthalten.

Der gesamte Streckenverlauf ist mit ein und demselben Fahrrad zu absolvieren, das heißt, es ist das Wechseln von Rahmen, Gabel, Dämpfer und Laufrädern verboten. Außer in einer eingerichteten Tech-Zone, darf nur Material ersetzt werden, welches von Teilnehmern selbst mitgeführt wurde.

Rennjury/Rennleitung

Durch den Veranstalter wird ein Rennleiter eingesetzt. Zusätzlich wird ein Gremium als Rennjury gebildet. Dieses Gremium setzt sich aus dem Rennleiter sowie Vertretern aus Kommissären, Zeitnehmern und Veranstalter zusammen. Jegliche Entscheidungen zum Rennablauf, zu Regelverstößen und insbesondere zu Disqualifikationen werden von diesem Gremium getroffen. Die Rennjury ist während der Trainings- und Wettbewerbszeiten im Zielbereich oder im Organisationsbüro anzutreffen.

Flying Marshalls

Während des Trainings sowie im Rennen werden Flying Marshalls eingesetzt, die sich frei auf und neben der Strecke bewegen und die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Eventuelle Regelverstöße werden von ihnen dokumentiert und der Rennjury zur abschließenden Bewertung vorgelegt. Flying Marshalls dürfen nach Rücksprache mit der Rennleitung Fahrer mit sofortiger Wirkung disqualifizieren.

Reporting

Bei Regelverstößen ist jeder Teilnehmer selbst dazu aufgefordert, diese im Ziel mitzuteilen. Die Rennjury kann dann angemessene Zeitstrafen festlegen. Wenn der Fahrer, der gegen Regeln verstoßen hat, diese nicht zur Selbstanzeige gebracht hat, wird die Jury härtere Strafen bis hin zur Disqualifikation verhängen. Das Reporting dient einzig dem Fair Play.

Einsprachen

Einsprachen gegen das Tagesergebnis oder gegen Disqualifikationen sowie Anzeigen zu Regelverstößen sind schriftlich an die Rennjury/Rennleitung zu richten.

Verantwortlichkeit

Die Teilnehmer nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von Ihnen oder dem von ihnen benutzten Sportgerät verursachten Schäden. Die Teilnehmer werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, einen Versicherungsschutz gegen mögliche Schäden, die durch die Teilnahme an der Veranstaltung verursacht werden können, abzuschließen. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz ist obligatorisch.

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet Rücksicht auf andere Personen und gegenüber der Umwelt zu nehmen.

Für alle rechtlichen Fragen gilt deutsches Recht.

Auf den Transferetappen sind die Teilnehmer normale Verkehrsteilnehmer. Im öffentlichen Verkehrsraum gilt die StVO vollumfänglich. Deshalb wird auch das Mitführen von Batteriebeleuchtung empfohlen.

Die Mitnahme eines voll aufgeladenen Mobiltelefons wird dringend empfohlen. Notrufnummern hängen bei der Anmeldung aus.

Die Fahrer sind aufgefordert, sich in Notsituationen gegenseitig Hilfe zu leisten. Die Jury kann bei nachgewiesenem auf Hilfeleistung basiertem Zeitverlust Zeitkorrekturen vornehmen. Bei nachweislich unterlassener Hilfeleistung wird der Teilnehmer disqualifiziert.

Haftungsverzicht

Die Teilnehmer verzichten mit Abgabe der Meldung für alle im Zusammenhang mit der Veranstaltung erlittenen Unfälle oder Schäden auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffs gegen den Veranstalter, dessen Beauftragte, Sportwarte und Helfer, Behörden, Grundstücksbesitzer sowie irgendwelche anderen Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen.

Diese Vereinbarung wird mit der Abgabe der Meldung gegenüber dem Veranstalter wirksam. Darüber hinaus entstehen keine Ansprüche, insbesondere nicht gegenüber Sponsoren, Ley Events GmbH, Racement GmbH und dem Delius Klasing Verlag GmbH.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, alle durch höhere Gewalt oder aus Sicherheitsgründen oder von Behörden angeordneten erforderlichen Änderungen vorzunehmen oder auch die Veranstaltung abzusagen, falls dies durch außerordentliche Umstände bedingt ist, ohne irgendwelche Schadenersatzpflichten zu übernehmen.

Jeder Teilnehmer erklärt mit seiner Unterschrift bei der Anmeldung, dass er die Bedingungen der Veranstaltungsausschreibung bezüglich der Durchführung des Wettbewerbs und sonstiger veranstaltungsspezifischen Festlegungen sowie die vorstehenden Festlegungen bezüglich der Verantwortlichkeit und des Haftungsverzichts anerkennt und er gegen Unfälle ausreichend versichert ist und auf eigenes Risiko teilnimmt.

Jeder Teilnehmer bestätigt ausdrücklich, dass die auf dem Nennformular eingetragenen Angaben in vollem Umfang zutreffend sind.

Zulassung

Die Rennleitung behält sich die Zulassung jedes einzelnen Starters zu den Rennen grundsätzlich vor.

Die Teilnehmer sind verpflichtet den Anweisungen des Veranstalters oder von ihm eingesetzten Personals Folge zu leisten. Entscheidungsbefugt zum Reglement und deren Vollstreckung ist ausschließlich der Rennleiter des Veranstalters oder die von ihm beauftragte Vertretung.

Datenschutz

Die Teilnehmer erlauben mit ihrer Anmeldung zum Rennen der Organisation und dem Veranstalter personenbezogene Daten für Aktionen zu verwenden, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung stehen. Jeder Teilnehmer willigt unwiderruflich sowie sachlich und zeitlich unbegrenzt ein, dass ohne Vergütungsanspruch Bild- und Videomaterial aus dem Wettbewerb uneingeschränkt veröffentlicht und an Pressevertreter weitergereicht sowie für Marketingaktivitäten verwendet werden können, auch soweit er selbst abgebildet ist.

Zusatzbestimmung

Zusätzlich zur dieser Ausschreibung gilt die Sportordnung und die Wettkampfbestimmung Mountainbike des Bundes Deutscher Radfahrer.

BIKE im Abo
Europas größtes Mountainbike-Magazin, bringt jeden Monat alles, was Mountainbiker interessiert: Tests und Technik ohne Fach-Chinesisch, Reviervorstellungen und Reisetipps, faszinierende Fotos und spannende Stories. Regelmäßig Fitness. Immer Fun.

Willingen, 28. Juni 2017
Teilnehmerfotos
Sponsoren
Partner Events
  • TOUR Transalp
  • Alpencup
  • Amade Radmarathon
  • Eddy Merckx Classics
  • BIKE Transalp
  • Mondsee
  • BIKE Women Camp
  • Joyride Fest
Side Events
Ziener Tour Magazin