Warsteiner Sauerland-Giro

Teilnahmebedingungen und Reglement

1.             Teilnahmevoraussetzung

(1) Beim Warsteiner Sauerland-Giro handelt es sich um eine Jedermann-Veranstaltung. Der Giro ist daher offen für alle Hobby- und Freizeitradsportler.

(2) Das Mindestalter beträgt 18 Jahre (Stichtag 21.05.2017)

(3) Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Rennsportler mit Lizenzen der Leistungsklassen A und B sowie Vertragssportler/ innen aus beim Radsport-Weltverband UCI gemeldeten Mannschaften. Diese können zu Werbezwecken in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Veranstalter in die Veranstaltung eingebunden werden, in diesem Falle werden sie aber nicht in die offizielle Wertung mit aufgenommen.

(4) Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.          

(5) Mit der Teilnahme verpflichtet sich jeder Teilnehmer, sich mit dem Inhalt der Teilnahmevoraussetzung und des Reglements vertraut zu machen und diese auch zu befolgen und anzuerkennen.

2.             Gesundheit

(1) Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, seine gesundheitlichen Voraussetzungen zur Teilnahme am Giro, gegebenenfalls durch Konsultation eines Arztes, zu prüfen.

(2) Für die Teilnahme an diesem Wettbewerb bescheinigt der Fahrer einen ausreichend trainierten und ärztlich bestätigten Gesundheitszustand.

3.             Fahrrad und Zubehör/ Material


(1) Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, sein Fahrrad auf die Verkehrssicherheit zu überprüfen, besonders hinsichtlich der Bremsen und anderer sicherheitsrelevanter Bauteile. Bei technischen Mängeln kann der Teilnehmer vom Start des Giro ausgeschlossen werden. 

(2) Nachfolgend aufgelistetes Material bzw. Fahrradtypen sind ausdrücklich nicht zugelassen:
- Triathlon-, Hörner bzw. Deltalenker
- Lenkeraufsätze aller Art
- Packtaschen
- Flaschenhalter hinter oder unter dem Sattel
- Trinkflaschen aus nicht verformbaren Materialien wie Glas, Aluminium etc.
- Liegeräder aller Art
- Handbikes aller Art
- Einräder aller Art
- E-Bikes
- mehrspurige Fahrzeuge
- Scheibenräder vorne und/oder hinten 

4.             Allgemein

(1) Der Warsteiner Sauerland-Giro findet auf nicht gesperrten Straßen statt. 

(2) Daher haben die Teilnehmer dieser Veranstaltung die deutsche Straßenverkehrsordnung (StVO) genauestens einzuhalten, die Anordnungen der straßenpolizeilichen Aufsichtsorgane und jener des Ordnerpersonals zu befolgen. 

(3) Grundsätzlich ist bei der gesamten Veranstaltung die rechte Fahrbahnhälfte zu benutzen. Es gilt das Rechtsfahrgebot der STvO. 

(4) Insbesondere ist zu beachten: 
Die Teilnehmer haben die Fahrgeschwindigkeit den gegebenen oder durch Straßenverkehrszeichen angekündigten Umständen, insbesondere den Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen, anzupassen.

5.             Startunterlagen

(1) Die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt gegen Vorlage der Haftungserklärung, die jeder Teilnehmer ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung per Email zugesandt bekommt. Ist der Teilnehmer verhindert, hat er dafür Sorge zu tragen, dass die Startunterlagen von einer schriftlich bevollmächtigten Person abgeholt werden. Startunterlagen können nicht versendet werden.

(2) Abholung der Startunterlagen:

Freitag, 19. Mai 2017

  • 11 – 20 Uhr im Besucherzentrum Willingen

Samstag, 20. Mai 2017

  • 10 – 19 Uhr im Besucherzentrum Willingen

6.             Wertung

Die Teilnehmer des Giros starten gemeinsam. Alle Teilnehmer müssen an Start- und Ziellinie die Transponder-Kontaktschleifen überfahren, damit sie gewertet werden können.

Gesamtwertung:

Bei der Gesamteinzelwertung wird zwischen männlichen und weiblichen Teilnehmern unterschieden.

  • Gesamtwertung männlich
  • Gesamtwertung weiblich

Folgende Kategorisierung gilt für die kurze, mittlere und lange Strecke des Giro:

  • Gesamtwertung Herren (1978 - 1999)
  • Gesamtwertung Herren Masters (1968 - 1977)
  • Gesamtwertung Herren Grand Masters (1958 - 1967)
  • Gesamtwertung Herren Senior Grand Masters (1957 & älter)
  • Gesamtwertung Damen (1973 – 1999)
  • Gesamtwertung Damen Masters (1972 & älter)

7.             Siegerehrungen

(1) Für alle drei Strecken werden die drei schnellsten Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Siegerehrung geehrt. Die Sieger und Platzierten (1-3) der Einzelwertungen erhalten Sachpreise. Jeder Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, sich über sein Rennergebnis zu informieren und pünktlich zur Siegerehrung zu erscheinen.

(2) Der Ort und der Zeitpunkt der Siegerehrung ist dem Programm zu entnehmen.

(3) Ist ein Teilnehmer nicht pünktlich oder erscheint gar nicht zur Siegerehrung, so hat dieser keinen Anspruch auf seinen Sachpreis.

8.             Startnummern

(1) Jeder Teilnehmer muss seinen Zeitmess-Transponder während des gesamten Giro vorschriftsmäßig am Lenker montiert haben, damit die individuelle Fahrzeiterfassung erfolgen kann. Die Werbung auf den Startnummern darf nicht verdeckt werden. Die Zeitnehmungschips müssen nach dem Zieleinlauf sofort an die Ordner im Zielzelt retourniert werden. Nicht retournierte Chips werden mit 50.- Euro nachverrechnet! Die Startnummer darf der Teilnehmer selbstverständlich als Erinnerung behalten.

Achtung: Die Rückenstartnummern müssen bei jeder Witterung gut sichtbar außen, am Rücken des äußersten Kleidungsstücks getragen werden. Das wird sowohl durch die Exekutive als auch durch den Veranstalter kontrolliert und zieht bei Nichtbeachtung die Disqualifikation des jeweiligen Teilnehmers nach sich.

9.             Helmpflicht und Bekleidung

(1) Es besteht ausnahmslos Helmpflicht! Der Helm muss ein Prüfsiegel eines international anerkannten Prüfinstitutes aufweisen (z.B. DIN-Norm 33954, SNEL- und/ oder ANSI-Norm, EC oder GS).

(2) Für die Art der Bekleidung bestehen keine besonderen Vorschriften. Die Bekleidung darf jedoch kein Sicherheitsrisiko darstellen.

10.          Start / Zeitnahme/ Strecke

(1) Der Startschuss erfolgt um 8.00 Uhr am Festivalgelände in Willingen. Die Start-aufstellung beginnt eine Stunde vor der oben angegebenen Startzeit. Das Briefing findet 15 Minuten vor der oben angegebenen Startzeit im jeweiligen Startblock statt.

(2) Die Startaufstellung erfolgt in mehreren Blöcken. Ihren Startblock finden Sie auf Ihrer Startnummer. Jeder Teilnehmer sollte bis 15 Minuten vor dem Start in seinem Startblock sein. Der Eingang erfolgt ausschließlich über die ausgeschilderten Eingänge. Teilnehmer, die sich zuerst im Startblock einfinden, müssen sich innerhalb des Blockes vorn einreihen, damit nachfolgende Teilnehmer nachrücken können und der Eingangsbereich des Startblockes frei bleibt.

(3) Es ist nicht erlaubt, über Absperrzäune in den Startblock zu gelangen oder sich vorzudrängeln.

(4) Die Zeitnahme erfolgt über einen Transponder, welcher am Lenker des Rades befestigt werden muss. Der Start ist bis maximal 15 Minuten nach oben angegebener Startzeit geöffnet. Teilnehmer, die nach Startzeit plus 15 Minuten losfahren, können nicht mehr gewertet werden.

(5) Die Strecke ist ein Rundkurs mit einer Länge von ca. 30 km. Dem Teilnehmer stehen die drei Distanzen 62 km, 91 km und 120 km zur Auswahl. Bei der 62 km-Distanz muss der Rundkurs 2 mal gefahren werden, bei der 91 km-Distanz 3 mal und bei der 120 km-Distanz muss der Kurs 4 mal bewältigt werden. Der Teilnehmer hat freie Streckenwahl, d.h. er kann sich während des Giro noch für eine andere Distanz entscheiden.

(6) Für die lange Distanz (120 km) wird eine durchschnittliche Mindestgeschwindigkeit von 25 km/h vorausgesetzt. Die Durchfahrt in Schwalefeld an Kilometer 91 wird um 11.30 Uhr geschlossen, d.h. alle Teilnehmer, die die 3. Runde nach 11.30 Uhr beenden, müssen zu diesem Zeitpunkt ins Ziel fahren und werden für die absolvierte Distanz gewertet.

Neutralisierter Start

Der Warsteiner Sauerland-Giro wird neutralisiert gestartet. Beim neutralisierten Start, der durch ein gelbes Drehlicht auf den vorausfahrenden Spitzenfahrzeugen signalisiert wird, darf kein Teilnehmer diese Fahrzeuge überholen. Die Freigabe des Giro wird durch grüne Flaggen aus den Spitzenfahrzeugen signalisiert. Im Verlauf des Giro  werden die Spitzenfahrer durch die Spitzenfahrzeuge oder durch die Motorradsecurity des Veranstalters begleitet.

Beschilderung und Streckenposten
Die komplette Strecke des Giro ist an wichtigen Abzweigungen und Kreuzungen vor allem in Ortsdurchfahrten, mit Streckenschildern versehen, welche die Richtung weisen. Zusätzlich wird an wichtigen Abzweigungen und Kreuzungen Ordnerpersonal des Veranstalters positioniert, die zur Sicherheit der Veranstaltung beitragen. Den Anweisungen von Polizeibeamten und dem Ordnerpersonal ist unbedingt Folge zu leisten.

11.          Ziel

(1) Im Ziel muss jeder Teilnehmer die Kontaktschleifen im Boden überfahren.

(2) Im Ziel ist unbedingt auf gefährliche Fahrmanöver zu verzichten. Ein Spurwechsel beim Zielsprint ist nicht erlaubt.

(3) Teilnehmer, die wegen Erschöpfung, Defekt oder Verletzung nach dem Zielschuss des Giro auf dem Fahrrad fahrend im Ziel einlaufen, werden in der Ergebnisliste mit maximaler Fahrzeit plus eine Stunde geführt. Teilnehmer, die das Ziel gar nicht erreichen, werden mit DNF (did not finish) gelistet.

12.          Aufgabe des Giro

(1) Ist ein Teilnehmer gezwungen, durch Defekt, körperliche Beschwerden, Erschöpfung etc. den Giro vorzeitig zu beenden, hat er neben der Strecke zu warten und anzuzeigen, dass er Hilfe benötigt.

(2) Ausgeschiedene Teilnehmer müssen sich beim Veranstalter (Rennleitung, Start oder Ziel) abmelden. Kosten, die dem Veranstalter aus der nicht ordnungsgemäßen Abmeldung entstehen (z.B. Wiederbeschaffung eines Transponders, Suchaktionen, etc.), trägt der jeweilige Teilnehmer. Für Teilnehmer, die sich nicht bei Start, Kontrollstellen, Ziel oder den angegebenen Telefonnummern abmelden, wird der Veranstalter eine Suchaktion auf Kosten der/des Teilnehmer/s einleiten. Wer den Giro frühzeitig beenden möchte, muss sich außerdem im Rennbüro am Ziel abmelden und den Transponder abgeben.

13.          Besenwagen

(1) Hinter dem letzten Fahrer startet ein Besenwagen. Der Besenwagen fährt den Rundkurs mehrfach und nimmt wegen Erschöpfung oder Defektes liegen gebliebene Teilnehmer in begrenzter Anzahl auf und transportiert sie bis zum Ziel. Bei Überfüllung des Besenwagens wird sich die Besatzung bemühen, andere Transportmöglichkeiten zu organisieren. Um 11.30 Uhr fährt der Besenwagen ab Schwalefeld auf der letzten Runde immer hinter dem letzten Fahrer bis zum Ziel.

(2) Für Transportschäden an Rennrädern und mitgeführten Ausrüstungsmaterialien im Besenwagen übernimmt der Veranstalter keine Haftung.

(3) Ist ein Teilnehmer durch Defekte, körperliche Beschwerden oder andere Gründe nicht in der Lage, die geforderte durchschnittliche Mindestgeschwindigkeit zu fahren, so hat er den Giro zu beenden und unter Berücksichtigung der Straßenverkehrsordnung auf eigene Gefahr zum Ziel zu fahren oder in den Besenwagen zu steigen. Aus dem Giro genommene Teilnehmer gelten als ausgeschieden und erscheinen in keiner Ergebnisliste.

(4) Den Anweisungen des Besenwagenpersonals ist unbedingt Folge zu leisten.

14.          Verpflegung während des Giro

(1) Beim Warsteiner Sauerland-Giro ist eine Verpflegungsstelle im Ortsteil Rattler eingerichtet. Diese wird den Teilnehmern frühzeitig durch Schilder angezeigt.

(2) Zur Verpflegungsaufnahme muss jeder Teilnehmer ein deutliches Handzeichen geben, sich rechts einordnen und anschließend vorsichtig in die Verpflegungszone einfahren, bevor er dort endgültig zum Stand kommt. Eine Garantie für Verpflegung und Getränke übernimmt der Veranstalter jedoch nicht. Jeder Teilnehmer verpflichtet sich, keinerlei Abfälle zu hinterlassen und die Umwelt nicht zu beeinträchtigen.

15.          Wichtige Regeln

(1) Der Warsteiner Sauerland-Giro findet auf nicht gesperrten Straßen statt. Die Teilnehmer haben sich unbedingt an die deutsche Straßenverkehrsordnung zu halten. Grundsätzlich ist bei der gesamten Veranstaltung die rechte Fahrbahnhälfte zu benutzen. Es gilt das Rechtsfahrgebot der STvO.

(2) Die Benutzung elektronischer Kommunikationsmittel während des Giro ist verboten. Ebenso ist die Benutzung von Wiedergabegeräten mit Kopf- oder Ohrhörern verboten.

(3) Jeder Teilnehmer hat sich so zu verhalten, dass er keinen anderen Verkehrsteilnehmer oder Teilnehmer der Veranstaltung gefährdet oder schädigt.

(4) Kein Teilnehmer darf einen anderen Teilnehmer am Vorbeifahren oder an der Entfaltung der vollen Geschwindigkeit hindern. Abdrängen, Abschieben oder Abziehen zum Zwecke des persönlichen oder gegenseitigen Vorteils sowie sonstige Behinderungen, wie plötzliches Verlassen der Fahrlinie oder Abstoppen während oder im Auslauf der Veranstaltung ohne zwingende Notwendigkeit, ist verboten und wird geahndet.

(5) Jeder Teilnehmer muss unübersichtliche Streckenteile vorsichtig befahren, in Abfahrten unbedingt bremsbereit bleiben und mit entgegenkommenden Fahrzeugen rechnen.

(6) Defekte muss jeder Teilnehmer generell neben der Strecke beheben.

(7) Das Wegwerfen von Abfällen und Trinkflaschen ist verboten und wird streng geahndet. Bitte achtet auf unsere Umwelt.

(8) Die Einhaltung der Lichtzeichen ist unbedingt erforderlich. 

(9) Kurvenschneiden ist nicht erlaubt. Den Anweisungen der Polizei und den Organen des Veranstalters ist Folge zu leisten.

16.          Hilfe von außen

Die Teilnehmer des Sauerland-Giro dürfen keine Hilfe von außen annehmen, insbesondere Schieben, Ziehen und Windschattenfahren durch nicht am Giro teilnehmende Personen oder Begleitfahrzeuge. Ausgenommen sind hiervon nur das Reichen von Verpflegung, Getränken, Kleidungsstücken oder Ersatzteilen durch am Straßenrand stehende Begleiter und die medizinische Hilfe durch den Medical Service. 

17.          Protest und Jury

Jeder Teilnehmer kann bei Regelverstößen anderer Teilnehmer oder gegen Entscheidungen der Rennleitung bis eine Stunde nach Zielschluss Protest im Rennbüro einlegen und Zeugen benennen. Eine Jury aus drei Mitgliedern (Rennleiter, Organisationsleiter, Leiter der Zeitnahme) wird den Protest unverzüglich verhandeln und noch vor der Siegerehrung entscheiden. Die Protestgebühr beträgt 50 Euro. Die Protestgebühr verbleibt bei verlorenem Protest beim Veranstalter.

18.          Sanktionen 

Die Rennleitung ist berechtigt bei Verstößen gegen das vorliegende Reglement Strafen zu verhängen. Das Strafmaß richtet sich dabei nach dem unten angeführten Strafenkatalog. Zudem ist die Rennleitung berechtigt, Strafen für Vergehen zu verhängen, die nicht Bestandteil dieses Katalogs sind.

Vergehen

Strafe

Startaufstellung mit einem regelwidrigen Fahrrad, technische Mängel an Ausrüstung

Startverbot bis Behebung

Falsche Startaufstellung

Verwarnung und Zeitstrafe

Gefährliche/ unsportliche/ aggressive Fahrweise

Verwarnung und Zeitstrafe bzw. Ausschluss von der Veranstaltung

Nichttragen bzw. Abnehmen des Helmes während der Fahrt

Ausschluss von der Veranstaltung

Falsches Anbringen der Startnummer

Verwarnung

Absichtliche Behinderung eines Teilnehmers/ grobe Unsportlichkeit

Verwarnung und Zeitstrafe

Festhalten eines Teilnehmers an einem Fahrzeug

Verwarnung und Zeitstrafe

Regelwidrige mechanische Hilfe

Verwarnung und Zeitstrafe

Nichteinhaltung der STvO

Verwarnung und Zeitstrafe bzw. Ausschluss von der Veranstaltung

Versuch, klassiert zu werden, ohne die gesamte Strecke absolviert zu haben

Ausschluss von der Veranstaltung

Umweltverschmutzung, Wegwerfen von Abfällen auf der Strecke

Verwarnung und Zeitstrafe

Regelwidriges Verhalten, Bedrohen, Beleidigen, unkorrektes Verhalten

Ausschluss von der Veranstaltung

Nichtbeachtung der Rennleitung oder der Ordner

Verwarnung und Zeitstrafe

Absichtliches Abweichen vom Kurs bei Gefährdung anderer Teilnehmer

Ausschluss von der Veranstaltung

Überqueren einer geschlossenen Bahnschranke

Ausschluss von der Veranstaltung

Behinderung des Vorbeifahrens offizieller Fahrzeuge

Verwarnung und Zeitstrafe

Benutzung elektronischer Kommunikationsmittel

Ausschluss von der Veranstaltung

Doping

Ausschluss von der Veranstaltung

Nichterscheinen bei der Siegerehrung

Verlust der Sachpreise

19.          Ausfall oder Absage der Veranstaltung

Aufgrund von höherer Gewalt kann der Veranstalter die Veranstaltung jederzeit absagen oder abbrechen. In diesem Fall hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr oder auf Ersatz sonstiger Schäden, wie z.B. Anreise oder Hotelkosten.

20.          Bildrechte und Daten

(1)Der Veranstalter ist berechtigt, Foto- und Bewegtbildaufnahmen von den Teilnehmern im Rahmen der Veranstaltung zu erstellen bzw. erstellen zu lassen und diese - vorbehaltlich Absatz (2) - ohne jegliche zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung im TV, Internet, in Druckwerken, jedem bekannten und auch zukünftigen Medium, auch für Werbezwecke ohne zeitliche Begrenzung unentgeltlich zu verwenden, insbesondere zu veröffentlichen und/oder zu bearbeiten, d.h. ohne dass hierfür eine Vergütung/Entschädigung geleistet werden muss. Dies umfasst insbesondere das Recht, Dritten (z.B. Sponsoren der Veranstaltung) das Recht zur Nutzung einzuräumen. 

(2) Ausdrücklich nicht umfasst ist die Nutzung einzelner Teilnehmer (oder einer Gruppe) in einer Art und Weise, die die betreffenden Teilnehmer in einer Art und Weise herausstellt, dass nicht mehr die Veranstaltung bzw. Veranstaltungsteilnahme, sondern die Person selbst im Vordergrund steht. Derartige Nutzungen bedürfen der vorherigen Freigabe der betroffenen Teilnehmer.

(3) Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte zum Zwecke der Zeitmessung, Erstellung der Ergebnislisten sowie der Einstellung dieser Listen ins Internet weitergegeben werden.

(4) Der Teilnehmer erklärt sich mit der Veröffentlichung seines Namens, Vornamens, Geburtsjahres, Wohnorts, Teamnamens, seiner Startnummer und seiner Ergebnisse (Platzierungen und Zeiten) in allen veranstaltungsrelevanten Medien (Teilnehmerliste, Ergebnisliste etc.) einverstanden.

(5) Der Teilnehmer kann der Weitergabe und der Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten gegenüber dem Veranstalter schriftlich, per Telefax oder E-Mail widersprechen.

21.          Haftung des Veranstalters

(1) Die Haftung des Veranstalters ist wie folgt begrenzt:

1. Die Haftung des Veranstalters für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruht, ist dem Grunde und der Höhe nach unbegrenzt.

2. Für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruht, haftet der Veranstalter ebenfalls dem Grunde und der Höhe nach unbegrenzt.

3. Eine Haftung für Schäden, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht, haftet der Veranstalter nicht, es sei denn, es handelt sich um Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten ist jedoch höhenmäßig beschränkt auf den Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schadens. „Kardinalpflichten“ sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf.

(2) Der Teilnehmer wird hiermit nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Veranstalter und/oder seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen nicht für Schäden haften, die nicht von ihnen zu vertreten sind. Dies gilt beispielsweise für Schäden, die durch Fehlverhalten/Fahrfehler anderer Fahrer verursacht werden oder die Tatsache, dass Teilnehmer aufgrund gesetzlicher Vorschriften und/oder behördlicher Anordnungen an einer Teilnahme ganz oder teilweise gehindert sind.

22.         Haftung des Teilnehmers und Freistellung

(1) Der Teilnehmer wird hiermit nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er für Schäden des Veranstalters oder Dritter (z.B. anderer Fahrer), dem jeweils Geschädigten gegenüber uneingeschränkt haftet, soweit der Teilnehmer diese zu vertreten hat, d.h. dem Teilnehmer Vorsatz oder Fahrlässigkeit zur Last fällt. Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung für diese Art von Veranstaltung.

(2) Der Teilnehmer verpflichtet sich hiermit, den Veranstalter und/oder die vom Veranstalter beauftragten Dritten („ Freistellungsberechtigte“) von sämtlichen Ansprüchen Dritter vollumfänglich und auf erstes Anfordern freizustellen, die diese gegen den jeweils Freistellungsberechtigten im Zusammenhang mit den vom Teilnehmer verursachten Schäden geltend machen und sämtliche in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten (inklusive Rechtsverteidigung) zu tragen.

Stand: 26.01.2017

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Willingen, 22. August 2017
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